Dienstag, 17. September 2013

Yarn Camp


Manchmal hat es auch Vorteile in der Mitte Deutschlands zu wohnen.

Am Samstag fand das erste YarnCamp, von Rebecca, Sara, Romy und Lutz  organisiert, in Frankfurt im Haus des Buches statt.
Wie der Name schon sagt, ging es hier um Wolle, aber nicht wie bei Ravelrytreffen bzw. Wollfesten üblich mit Schwerpunkt Verkaufsveranstaltung, sondern als sogenanntes Barcamp.

Für mich auch eine neue Form des Austauschs, die mir gut gefallen hat. In der Einführungsrunde mit ganz kurzer Vorstellung der Teilnehmer wurden innerhalb einer Stunde 18 Sessions geplant und auf die drei vorhandenen Räume verteilt. Zwischen den 45 minütigen Sessions, die von den Teilnehmern teils im voraus geplant waren und teils spontan angeboten wurden, sollte es 15 Minuten Pausen geben - theoretisch. Denn meist waren wir so in Diskussionen vertieft, dass wir die Zeit vergaßen.

Die Themen waren vielfältig und neben handarbeitsorientierten Themen waren auch verwandte Themen wie Fotografieren und Social Media vertreten.

Für mich waren vor allem die beiden Sessions der Sponsoren Frech-Verlag, der Einblick gab, wie man ein Buch bei ihnen veröffentlichen kann, und des OZ-Verlages, der Beispiele für Anleitungen in den unterschiedlichen Publikationen zeigte und umfangreiches Feedback der Teilnehmer einsammelte, interessant. Es wurde auch deutlich, dass es immer noch den Medienbruch zwischen Printmedien und dem Internet gibt. Aber die Verlage arbeiten daran, man darf gespannt sein.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und durchgeführt, das Catering war erste Sahne und die Sponsoren, Lana Grossa, OZ-Verlag, Frech-Verlag, DaWanda, Coats, Stoffwelten.de, simply stricken, O'Reilly Verlag, Innocent, sonntagmorgen.com, Ewas Sockenwolle, haben sich mächtig ins Zeug geworfen und alle konnten noch reichlich Taschen, Wolle, Nadeln, Zeitschriften etc. mit nach Hause nehmen.

Es war ein toller Austausch zwischen den Teilnehmern und Sponsoren und ich habe den Tag sehr genossen, aber am Ende war ich wirklich platt, es waren viele neue Eindrücke.
Der Erfolg hat den Organisatoren recht gegeben - ja, wir brauchen ein Yarn Camp, und nächstes Jahr wird sogar über eine zweitägige Veranstaltung, wieder in Frankfurt, nach gedacht.

Und ich werde wieder dabei sein. Zum Fotografieren bin ich diesmal nicht gekommen, gelobe aber Besserung.

1 Kommentar:

  1. Das klingt ja interessant, da wäre ich gerne dabei gewesen.

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